Ecuador: Quito, ein erster Eindruck

„The place closest to the sky“, das ist Quito, wenn man unserem Free Walking Tour Guide Betto glaubt. Nicht nur befindet die Stadt sich auf dem Äquator und damit am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt wie möglich, sondern zusätzlich auf 2.850 m in den ecuadorianischen Anden. Und hier beginnt unsere Reise.

Aufstieg zur Basilica del Voto Nacional


Gold, Blau und Rot

Egal auf welchem Turm oder Aussichtspunkt man steht, Quito erstreckt sich bis zum Horizont. Knapp 20 km in der Breite und 60 oder 80 km in der Länge – Przemek und ich sind uns da nicht einig, was uns erzählt wurde. Es ist eine Stadt, die Schauplatz vieler Kämpfe war. Gold, Blau und Rot sind die Farben der Flagge Ecuadors – Gold wie die Schätze des Landes, Blau steht für den Himmel und das Meer und Rot für das Blut, welches während der Kämpfe um Freiheit geflossen ist.

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Der Plaza Grande war Schauplatz vieler Kämpfe um die Freiheit.

No dar papaya (übersetzt: Gib Dieben keine Gelegenheit)
Wie oft ich die Worte „cuidado“ (Achtung) bereits von Locals hörte, die uns davor warnten nicht im Dunkeln unterwegs zu sein oder nicht in bestimmte Stadtteile oder Straßen zu gehen. Auch auf unsere Taschen sollten wir gut aufpassen, sie nicht in Bussen auf den Boden stellen, da sie sonst möglicherweise von hinten aufgeschnitten und ausgeräumt werden, und am besten vor uns tragen. Doch ich war bisher noch in keinem Land, in dem die Menschen so hilfsbereit waren und so aufeinander und auch auf uns aufpassten. Es ist uns nun schon mehrfach passiert, dass Ecuadorianer aus den Bussen mit uns ausstiegen, um uns den Weg zu zeigen oder uns in ein sicheres Taxi zu setzen. Die mit der orangenen Plakette, mit Kameras und mit Taximeter. Die sollen wir nehmen. Mehrere Meter lief eine Frau mit uns mit und hielt ein Taxi nach dem anderen an, bis sie von einem überzeugt war, dass wir damit sicher in unser Hostel zurückkommen werden.

Auch wenn es komisch ist, sich nicht komplett frei in den Straßen bewegen zu können, im Dunkel für jede Strecke lieber ein Taxi zu nehmen und ständig seine Tasche im Blick zu haben, mag ich die Stadt und die Menschen. Und das ecuadorianische Essen! Locro de Papa, Kochbananen, gigantisch große Fruchtbecher, überall Kartoffeln, Empanadas, Säfte und so viel mehr! Kartoffeln mhhhh <3!


Central Market
Günstige Gerichte, frische Früchte und essen unter locals.

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Free Walking Tour
Sehr zu empfehlen, um Stadt und Leute kennenzulernen. Start ab Community Hostel. Buchung hier.

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El Panecillo
Die Jungfrau auf dem „El Panecillo“ bietet einen großartigen Blick über die Stadt. Unbedingt ein Taxi (ca. 2 $) nehmen! Auf dem Weg werden viele Touristen bestohlen.

Mitad del Mundo
Busse fahren regelmäßig von „El Panecillo“ aus zum Äquator. Kosten mit dem Bus 40 Cent, mit dem Taxi 60 $. Man sieht das „echte“ Quito, wenn auch nur aus dem Fenster raus. Die Fahrt alleine lohnt sich. Mitad del Mundo nicht unbedingt. Eintritt kostet aber nur 3 $.

Parque del Catharina
Dort treffen sich die Quitorianer am Wochenende, fahren Bötchen, essen und verbringen Zeit mit der Familie. Haltestellen Florón oder Colón. Die zweite ist zu empfehlen, der Weg ist zwar etwas länger, aber dafür belebter.

La Ronda
Süßer Straßenzug, wo sich Freitags und Samstags die Leute tummeln.

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