Kroatien: Blaues Meer und steinige Strände

Slowenien ist wirklich klein und bereits nach einer Woche haben wir so gut wie alles gesehen, was wir sehen wollten. Den Rest, eine riesige Tropfsteinhöhle mit Canyon und den River Soča im slowenischen Nationalpark Triglav, werden wir auf unserem Heimweg noch mitnehmen.

Also stiegen wir in Maribor in den Van waren nach weniger als 3 Stunden bereits an der Küste Kroatiens. Doch auch hier ist nicht viel mit Wildcampen. Zwar sind die Regeln nicht so streng wie in Slowenien, doch es gab einfach keinen schönen Platz für unseren Van. Die Straße schlängelte sich am Berg entlang und Örtchen folgte auf Örtchen. Nach den gestreckten Ortschaften Sloweniens erschienen sie diese, die sich an die Küste drängten, beengend. So als wollte man jeden m² doppelt ausnutzen. Auch Abschnitte auf den Campingplätze waren weitaus enger begrenzt und näher aneinander positioniert. Eigentlich auch verständlich, wer möchte nicht so nah wie möglich am Meer wohnen …. . Wir fanden trotzdem einen süßen Campingplatz nicht weit vom Meer entfernt.

Azurblaues Wasser glitzerte uns vor hellen Steinstränden entgegen und schon gleich stellte sich noch mehr Urlaubsfeeling ein als ich es eh schon hatte.

Am nächsten Morgen wollten wir uns gewappnet mit der Schnorchelausrüstung ins Meer werfen. Doch sobald wir einen Fußzeh ins Wasser gehalten hatten, war an sich reinwerfen nicht mehr zu denken. Stattdessen „kämpfen“ wir uns Zentimeter für Zentimeter in die frische Flut. Das lag nicht nur an der Temperatur sondern auch an den Flossen. Hier ein Steinchen, da ein Steinchen, hier eine kleine Welle die uns ein bisschen anschupst und uns wanken lässt. Mit Flossen laufen sieht halt auch einfach zu lustig aus hihi.

Doch sobald ich mich überwunden hatte den Kopf ins Wasser zu tauchen, sahen wir tatsächlich unter der Oberfläche Fischen schwimmen. Sofort kam eine Ruhe über mich, die man nur erfährt, wenn die Geräusche der Oberfläche abgeschirmt sind. Der eigene Atem und das leise Klicken in den Ohren beruhigt und man fühlt sich gleich in einer anderen Welt.

Doch nach kurzer Zeit fragte ich mich bereits, wie ich als Kind bei einer solchen Wassertemperatur stundenlang im Meer bleiben konnte, bis ich blaue Lippen bekam.

Später setzten wir auf die Insel Cres über. Und wieder bin ich vom Leben im Van begeistert. Während wir warteten rissen wir einfach alle Türen auf, wodurch es im Bus schattig und kühl war. Nebenbei machten wir uns vom „Kofferraum“ aus ein fettes Baguette, denn stets hat man seine Küche griffbereit. Wer kann das sonst schon von sich behaupten 🙂

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