Erste slowenische Eindrücke

Eigentlich hatten Chris und ich geplant nach Slowenien zu fahren und ganz wild irgendwo anzuhalten und zu campen. Schnell erfuhren wir jedoch, dass das teuer werden kann – 300 € nämlich.

Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich viel über Slowenien wusste, bevor unsere Reise losging bzw. bevor ich anfing grob unseren Trip zu planen. Irgendwie ordnete ich das Land, das mit viel Fantasie wie ein Hähnchen aussieht, weiter östlich ein. „Im Osten von Deutschland“ wie ich zu sagen pflegte und damit alle in meiner Umgebung vollends in die Verwirrung stürzte. Gut, dass ich Tourismus studiert habe.Tatsächlich liegt Slowenien zwischen Österreich und Kroatien und grenzt ebenfalls an Italien und Ungarn.

Slowenien hat gerade einmal eine Fläche von 20.273 m² (Deutschland im Vergleich: 357.340 m²). Ein kleines Land, welches viele schon allein wegen dem Namen mit der Slowakei verwechseln und ihm nur eine geringe Beachtung auf dem Weg nach Kroatien schenken.

Ein paar Informationen hatte ich bereits von meinen slowenischen Bekannten, die ich in meinem Auslandssemester auf Gran Canaria kennenlernte. Da dachte ich mir: Ein Besuch wäre doch der beste Grund in ein Land zu fahren, welches sonst nicht so weit oben auf meiner Reiseliste stehen würde. Gesagt, getan.

Ich wusste soweit, dass die Slowenen, aufgrund ihrer geringen Einwohnerzahl (2.000.000 Millionen) ein offenes und einer des englisch mächtigen Nation sind. Und dass man mit ein paar Worten Slowenisch schon gleich gewonnen hat. Also übte ich zuhause vor unserer Abreise „meinen“ Satz, den die Slowenen mir auf Gran Canaria mir beigebracht hatten.

Hochem pivo, day she neki pirna miso!“ was soviel heißt wie: „Hol mir Bier, genau hier auf den Tisch“. Gleich nach meiner Ankunft wurde ich auch gefragt, ob ich noch meinen Satz könnte. Stolz sagte ich ihn auf und meine Bekannten freute sich und lachten darüber. „Anke likes pivo!“. Klischee deutsch erfüllt ;).

Unseren ersten Eindruck vom (der) Land(schaft) selbst bekamen wir in Bled. Bled liegt am Rand der Julischen Alpen und steht für Erholung. Ein blauer See mit einer Insel und einem „Schlösschen“ vor der Kulisse der Berge und der ebenfalls am See liegenden Burg Bled. Ihr merkt – ein sehr idyllischer Ort, an dem man sich bei einem Spaziergang am See oder mit einem Ruderboot über dem See entspannen kann. Das taten wir dann nach der langen Anreise und genossen das gute Wetter.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s