Nürburgring: Auftakt der Reise – Fisherman’s Friend Strongmanrun 2015

Zwei Wochen Slowenien mit dem VW Bus entdecken – das ist das nächste Reiseziel von Chris und mir. Doch zuerst starten wir – naja, sagen wir eher Chris und Kumpanen – mit einem großen Auftakt: Dem FISHERMAN’S FRIEND STRONGMANRUN 2015. Am folgenden Tag werden Chris und ich dann unseren eigentlichen Urlaub beginnen.

Am Samstag, den 9. Mai, hieß es am Nürburgring „sind sie zu stark, bist du zu schwach“ und damit sind in diesem Fall bestimmt die 18 Hindernisse gemeint, über welche sich gut 13.000 Verrückte auf der 23 km langen Strecke quälen.

Hut ab vor allen Läufern! Sie kämpfen sich nicht nur durch riesige Glibber-Wackelpudding-Becken, rutschen in eiskaltes Wasser und setzen sich Stromstößen aus, während sie im Schlamm unter den Elektrokabeln hindurch robben. Sie klettern und kraxeln, an Hängen, Strohbällen, Containern, mit und ohne Hilfsseil rauf und wieder runter. Und das sind nur einige der verrückten Hindernisse. Als ob 23 km an sich noch nicht anstrengend genug wären …

Doch alle Läufer aus unserer Braunschweiger Gruppe kamen durchs Ziel! Ein großartiger Erfolg, denn in erster Linie gilt: Einfach nur durchkommen!

Kleine Anmerkung: Der schnellste Läufer erreichte das Ziel nach einer Stunde und 36 Minuten!! Während andere am 5. Hindernis warteten, tönte auch schon der Ruf von Hinten: Überrundung! Aber an solchen Überflieger-Freaks sollte man sich eh nicht orientieren.

Wir vier Unterstützer, die zum Anfeuern unserer Freunde mit an die Laufstrecke kamen, beobachteten, klatschten und amüsierten uns über die Auswahl der Kostüme derjenigen, denen ein Lauf in Funktionskleidung scheinbar zu einfach war. Stattdessen packten sie sich selbst teilweise in Ganzkörperkostüme, die nach der ersten Wasserrutsche bestimmt 5 kg mehr wogen, trugen Schwerter, einen Bierkasten und ein Aufblas-Krokodil durch den ganzen Run. An uns liefen u.a. Superhelden, Affen, Schneewittchen und ein Zwerg, NeandertalerInnen, Henker mit Axt und Kapuze und extrem männliche Männer mit pinken Tütü an uns vorbei. Sehr männlich fand ich auch, als einer von ihnen seinen mächtigen Vollbart auswrang. Und dann waren da noch die Kandidaten, die bei dem Kostüm einfach nur eine Wette verloren haben mussten.

Doch dann erreichen die Läufer das Ziel. Erleichterung und Stolz ließ ihre Gesichter strahlen und man musste einfach mit ihnen lächeln. Während Einige nochmal schnell vor dem Ziel Liegestützen machen um noch ein wenig anzugeben, schleppen sich andere einfach nur noch bis zum Ende. Doch auch letzteren huscht ein erleichtertes Lächeln über die Lippen.

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